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Gibt es etwas Schöneres als herrliche Rosen auf luftigem Leinen?
Ob Kleid, Rock, Kostüm oder lässiger Sonnenhut: Bestellen Sie einfach ein paar Meter Stoff und lassen Sie der Phantasie freien Lauf. Vielleicht wird sogar ein Brautkleid daraus!

Die Nähanleitungen stammen von Cecilia Wallman, die sich für unser Fotoshooting schnell an die Nähmaschine setzte.

 

Sew-a-wardrobe2 .jpgIdeal für Ungeübte:
DER LANGE, WEITE ROCK


Dieser Rock besteht lediglich aus zwei rechteckigen Teilen: Rock und Bund.

SO SCHNEIDEN SIE DIE TEILE ZU: 
1. Um die Bundweite zu errechnen, messen Sie Ihre Taillenweite aus und geben 5 cm für den Übertritt und weitere 2 cm für die Nahtzugabe hinzu (d.h. auf beiden Seiten 1 cm). Bei der Bundhöhe bitte berücksichtigen, dass der Stoff doppelt liegen muss, und 2 cm Nahtzugabe hinzugeben. Die Länge und Weite des Rockes richtet sich ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack. Unser Tipp: Damit der Rock nicht zu eng ausfällt, sollte die Taillenweite mindestens verdoppelt werden. Je breiter die Stoffbahn, desto weiter fällt der Rock aus und desto stärker wird er oben gekräuselt. Zur gewünschten Länge gibt man am Saum etwa 10 cm dazu; ein etwas breiterer Saum lässt den Rock schwerer fallen.
 

2. Als erstes falten Sie den Bund der Länge nach, nähen beide Enden zusammen und steppen an der einen Seite 5 cm der Längskante mit ab. Die Nahtzugaben zurückschneiden und mit Zickzackstich versäubern. 
Die Nahtzugaben am Bund (ausser an dem verstürzten Übertritt) dienen später zum Annähen des Rocks.

3. Die Oberkante des Rocks der Taillenweite entsprechend gleichmässig von Hand einkräuseln und 
am Bund anlegen. Den Bund von rechts auf den geräuselten Rock legen und mit Geradstich annähen.
Lassen Sie dabei einen Zentimeter der Rock-Nahtzugabe und den verstürzten Übertritt überlappen. Dieser Zentimeter wird später an der hinteren Öffnung umgebügelt.

4. Die hintere Rocknaht zusammenstecken und absteppen, dabei die obersten 15 cm offen lassen.
Die Naht und die Nahtzugabe der Öffnung bügeln. Die umgebügelte Nahtzugabe mit Geradstich oder von der Innenseite mit kleinen Stichen unsichtbar von Hand annähen.

5. Für den Verschluss kann man Häkchen, Ösen oder Druckknöpfe nehmen.

6. Den Saum auf die gewünschte Länge umbügeln und von Hand oder mit der Nähmaschine mit einer unsichtbaren Saumnaht (oder einer gewöhnlichen Geradnaht) nähen.

 

Sew-a-wardrobe3 .jpgEin Sonnenhut für alle Sommertage

1. Sie benötigen mindesten 2 Schnittteile, eines für die Krempe und eines für die Hutkrone.

2. Die Teile für die Krempe auf doppelt gelegtem Stoff auslegen, 4 Schnittteile.

3. Hutkrone 6 Schnittteile.

4. Zunächst das Muster übertragen und dabei an allen Seiten Nahtzugaben hinzufügen. Die Schnittteile ausschneiden, mit Stecknadeln zusammenstecken und die Teile der Hutkrone zusammenheften. Anprobieren und eventuelle Justierungen vornehmen. Auf der Maschine zusammennähen. Alle Kanten auf der Innenseite und die untere Kante mit Zickzackstich versäubern.

5.Die gewünschte Breite der Krempe festlegen, zusammennähen, auseinanderbügeln und das Teil wenden. Hutkrone und Krempe zusammenstecken und zusammennähen. Mehrere Steppnähte machen die Krempe stabiler.

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WARUM NICHT MAL SELBST NÄHEN - einen Rock, einen Sonnenhut oder eine Kissenhülle?
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