
Kaum zu glauben, dass mein letzter Besuch schon 30 Jahre her ist! Und jetzt bin ich zurück in diesem herrlichen Teil Indiens, der genauso heiss ist wie letztes Mal. Feucht und warm – und unglaublich schön. Auch dieses Mal bin ich wieder begeistert von all den Bananenbäumen, Kokospalmen und anderen exotischen Baumarten. Wie immer sehen wir farbstark gekleidete Frauen auf der Strasse, oft mit einem Kleinkind auf dem Rücken.
Kaum zu glauben, dass mein letzter Besuch schon 30 Jahre her ist! Und jetzt bin ich zurück in diesem herrlichen Teil Indiens, der genauso heiss ist wie letztes Mal. Feucht und warm – und unglaublich schön. Auch dieses Mal bin ich wieder begeistert von all den Bananenbäumen, Kokospalmen und anderen exotischen Baumarten. Wie immer sehen wir farbstark gekleidete Frauen auf der Strasse, oft mit einem Kleinkind auf dem Rücken.
Keralas Backwaters
In dem einzigartigen System trifft Süsswasser aus Flüssen auf Salzwasser aus dem Arabischen Meer auf der anderen Seite des Strandwalls im indischen Bundesstaat Kerala. Dadurch bilden sich schöne Lagunen und ein Labyrinth aus Kanälen, Flüssen und Seen.
Diesmal sind wir zu acht; beim letzten Mal waren es mein Mann Björn, Ulli, zwei Models, Björns Fotoassistent und ich. Damals hatten wir eine gute Woche zur Verfügung und wohnten in einem Bungalow, jetzt sind wir nur drei Tage da und haben uns ein schickes Hotel gegönnt. Als es damals so heiss war, machten wir mitten am Tag ein paar Stunden Siesta. So schöne Erinnerungen!
Keralas Backwaters
In dem einzigartigen System trifft Süsswasser aus Flüssen auf Salzwasser aus dem Arabischen Meer auf der anderen Seite des Strandwalls im indischen Bundesstaat Kerala. Dadurch bilden sich schöne Lagunen und ein Labyrinth aus Kanälen, Flüssen und Seen.
Diesmal sind wir zu acht; beim letzten Mal waren es mein Mann Björn, Ulli, zwei Models, Björns Fotoassistent und ich. Damals hatten wir eine gute Woche zur Verfügung und wohnten in einem Bungalow, jetzt sind wir nur drei Tage da und haben uns ein schickes Hotel gegönnt. Als es damals so heiss war, machten wir mitten am Tag ein paar Stunden Siesta. So schöne Erinnerungen!


Tag eins
Am ersten Tag halten wir uns rund ums Hotel auf. Wir finden schöne gelbe Bambusstöcke, die die perfekte Kulisse für die gelbe Langstrickjacke bilden.
Wir entdecken schmale Fischerboote und fragen, ob wir eines fotografieren dürfen – kein Problem! Um 17 Uhr kommt der Fischer zu unserem Hotel, und wir machen tolle Fotos mit Sofia in einer bestickten blauen Bluse auf dem Boot.
Tag eins
Am ersten Tag halten wir uns rund ums Hotel auf. Wir finden schöne gelbe Bambusstöcke, die die perfekte Kulisse für die gelbe Langstrickjacke bilden.
Wir entdecken schmale Fischerboote und fragen, ob wir eines fotografieren dürfen – kein Problem! Um 17 Uhr kommt der Fischer zu unserem Hotel, und wir machen tolle Fotos mit Sofia in einer bestickten blauen Bluse auf dem Boot.
Tag zwei
Am nächsten Tag chartern wir eines der typischen Shikara-Boote und machen uns bei Sonnenaufgang auf den Weg. Als Proviant haben wir lediglich ein paar Bananen und jede Menge Wasserflaschen dabei. Jeanette hängt die Kleider am Dach auf, und wir machen uns fertig für die ersten Bilder.
Unser Boot gleitet über einen grossen See und durch einige schmale Kanäle, wo überall hübsche Boote liegen, die sogar als Wohnung dienen mögen. Wir sehen Männer in Lungis und Frauen in Saris in allen Farben und beobachten das quirlige Leben am Ufer: ein Mann badet, eine Frau hängt Wäsche auf, Kinder spielen und Hunde bellen.
Tag zwei
Am nächsten Tag chartern wir eines der typischen Shikara-Boote und machen uns bei Sonnenaufgang auf den Weg. Als Proviant haben wir lediglich ein paar Bananen und jede Menge Wasserflaschen dabei. Jeanette hängt die Kleider am Dach auf, und wir machen uns fertig für die ersten Bilder.
Unser Boot gleitet über einen grossen See und durch einige schmale Kanäle, wo überall hübsche Boote liegen, die sogar als Wohnung dienen mögen. Wir sehen Männer in Lungis und Frauen in Saris in allen Farben und beobachten das quirlige Leben am Ufer: ein Mann badet, eine Frau hängt Wäsche auf, Kinder spielen und Hunde bellen.


Kleid Cross
Wir erblicken intensiv grüne Reisfelder – hier müssen wir halten und Fotos machen! Doch es ist gar nicht so leicht, die paar Meter hinunter zu den Feldern zu gelangen. Da diese ausserdem unter Wasser stehen, bleiben wir auf den Stegen, die die Felder durchziehen, und das neue gelbe Kleid sieht vor all dem Grün wunderschön aus.
Kleid Cross
Wir erblicken intensiv grüne Reisfelder – hier müssen wir halten und Fotos machen! Doch es ist gar nicht so leicht, die paar Meter hinunter zu den Feldern zu gelangen. Da diese ausserdem unter Wasser stehen, bleiben wir auf den Stegen, die die Felder durchziehen, und das neue gelbe Kleid sieht vor all dem Grün wunderschön aus.
Catch of the Day
Dann steuern wir ein kleines Restaurant am Kanal an, wo wir uns unser Essen aussuchen dürfen, den „Catch of the Day“. Neben dem Fisch landen auch grosse gegrillte Garnelen auf unserem Teller, und dazu trinken wir leicht süssliches Kokoswasser. Manche aus unserem Grüppchen trauen sich nicht, alles zu probieren, was man uns reicht.
Catch of the Day
Dann steuern wir ein kleines Restaurant am Kanal an, wo wir uns unser Essen aussuchen dürfen, den „Catch of the Day“. Neben dem Fisch landen auch grosse gegrillte Garnelen auf unserem Teller, und dazu trinken wir leicht süssliches Kokoswasser. Manche aus unserem Grüppchen trauen sich nicht, alles zu probieren, was man uns reicht.


Tag drei
Am dritten Tag fahren wir von The Backwaters nach Fort Kochi und finden Häuser in Gelb, Grün und Rosa. Uns gelingen tolle Bilder mit Blumen und grossen Vögeln im Grünen.
Für einige im Team ist der Tag der Abreise nach Neu-Delhi gekommen, und wir anderen fahren nach Salem, um beim Weben unserer Stoffe dabeizusein. Salem ist das Zentrum der Textilproduktion und Weberei in Indien, und ich bin schon sehr gespannt, weil ich so lange nicht mehr dort war.
Tag drei
Am dritten Tag fahren wir von The Backwaters nach Fort Kochi und finden Häuser in Gelb, Grün und Rosa. Uns gelingen tolle Bilder mit Blumen und grossen Vögeln im Grünen.
Für einige im Team ist der Tag der Abreise nach Neu-Delhi gekommen, und wir anderen fahren nach Salem, um beim Weben unserer Stoffe dabeizusein. Salem ist das Zentrum der Textilproduktion und Weberei in Indien, und ich bin schon sehr gespannt, weil ich so lange nicht mehr dort war.
In den Webereien
Wir besuchen mehrere Webereien: kleine Handwerksbetriebe, mittelgrosse Anlagen mit Power Looms und grosse Fabriken, in denen gesponnen, gefärbt und gewebt wird. Wir reden über Zertifikate und andere Genehmigungen, die heute in der Textilproduktion vorgeschrieben sind. Ich bewundere all diese Menschen, die sich so schnell umgestellt haben, um die ganzen Vorgaben, u. a. aus der EU, zu erfüllen. In den letzten Jahren ging es dabei vor allem um die Wasserreinigung, und inzwischen braucht jeder Betrieb ein zertifiziertes geschlossenes Wassersystem, um arbeiten zu dürfen.
In den Webereien
Wir besuchen mehrere Webereien: kleine Handwerksbetriebe, mittelgrosse Anlagen mit Power Looms und grosse Fabriken, in denen gesponnen, gefärbt und gewebt wird. Wir reden über Zertifikate und andere Genehmigungen, die heute in der Textilproduktion vorgeschrieben sind. Ich bewundere all diese Menschen, die sich so schnell umgestellt haben, um die ganzen Vorgaben, u. a. aus der EU, zu erfüllen. In den letzten Jahren ging es dabei vor allem um die Wasserreinigung, und inzwischen braucht jeder Betrieb ein zertifiziertes geschlossenes Wassersystem, um arbeiten zu dürfen.


Bit loom
Auf die Bit-Loom-Weberei bin ich echt neugierig, denn dort werden alle neuen Karos und Streifen handwerklich gewebt. Die klassischen Holzwebstühle gleichen jenen, auf denen wir auch in Schweden auf handwerkliche Art weben.
Klasse, dass diese grosse Handwerkskunst weiterlebt – ich bin fasziniert vom Zuschauen. Trotz der enormen Hitze geht in den Handwerkswebereien ein laues Lüftchen.
Mit dem Abendflug ab Coimbatore kehren wir nach Delhi zurück, und nach der Ankunft mitten in der Nacht geht es zum Hyatt Regency. Ich habe mein altes Zimmer 617, wo ich mich gleich wieder wie zu Hause fühle und mein müdes Haupt auf mein mitgebrachtes Kissen bette.
Bit loom
Auf die Bit-Loom-Weberei bin ich echt neugierig, denn dort werden alle neuen Karos und Streifen handwerklich gewebt. Die klassischen Holzwebstühle gleichen jenen, auf denen wir auch in Schweden auf handwerkliche Art weben.
Klasse, dass diese grosse Handwerkskunst weiterlebt – ich bin fasziniert vom Zuschauen. Trotz der enormen Hitze geht in den Handwerkswebereien ein laues Lüftchen.
Mit dem Abendflug ab Coimbatore kehren wir nach Delhi zurück, und nach der Ankunft mitten in der Nacht geht es zum Hyatt Regency. Ich habe mein altes Zimmer 617, wo ich mich gleich wieder wie zu Hause fühle und mein müdes Haupt auf mein mitgebrachtes Kissen bette.

Coimbatore
Am Morgen mache ich viele Skizzen von karierten und gestreiften Modellen, bevor ich meine Inspirationen wieder vergesse. Die Karos und Streifen taufe ich Coimbatore – viele Karos in vielen Farben!
Beim Blättern im SOMMERKATALOG 1989 erinnere ich mich an die damalige Reise und freue mich über den Wandel zum Besseren, den Indien seither erlebt hat.
